Prof. Dr. Peter Paulus

Herr Prof. Dr. Paulus begann seine berufliche Laufbahn mit dem Studium der Psychologie. Viele weitere Jahre setzt Herr Prof. Dr. Paulus sich mit dem Thema psychische Gesundheit auseinander. Im Verlauf seiner beruflichen Laufbahn erweitert Herr Prof. Dr. Paulus seinen Blickwinkel und befasst sich auch noch mal mit dem Thema Gesundheitsförderung und Prävention im Rahmen der schulischen Gesundheitserziehung-, Bildung und Förderung. Zudem war Professor Dr. Paulus auch der Leiter des Studiengangs „Master of Public Health“, sowie auch Dozierender. Zu seinen Erfolgen zählt, dass er sechs Jahre ein großes Projekt für die Bertelsmann-Stiftung durchgeführt hat, dabei ging es um Gesundheitsförderung in der Schule. 

Viele weitere Erfolge haben sich von Jahr zu Jahr vermehrt. Peter Paulus befindet sich bereits im Ruhestand. Seinen Alltag gestaltet Herr Prof. Dr. Paulus als Rentner reichhaltig, in dem er früh aufsteht. Da laut ihm am frühen Morgen alles noch relativ ruhig und das Leben noch selbstbestimmt ist. Zudem ist Herr Prof. Dr. Paulus nach seiner Pensionierung ein Gastwissenschaftler an der Universität Leuphana 

Blitzfragerunde

Kaffee oder Tee?
Tee frischt den Geist auf, Kaffee eher den Kreislauf.
Lehrerliebling oder Klassenclown?
Lehrerliebling ist vielleicht auch nicht richtig, aber definitiv kein Klassenclown. Ich fühlte mich eher aufgehoben in meiner Klasse mit den Klassenkameraden und Freunden.
Langschläfer oder Frühaufsteher?
Am frühen Morgen ist alles noch ruhig und das Leben noch selbstbestimmt.

Interview

Persönlicher Lebensweg

Wir würden zu Beginn gerne ein wenig mehr über Ihre Person und Hobbys erfahrenMöchten Sie uns kurz erzählen, was Sie als Person ausmacht?  

 

Das ist nicht so einfach, etwas über sich selbst zu sagen. Ich gehe gerne Schwimmen, da bietet Lüneburg gute Gelegenheiten, bin hin und wieder zu Fuß im Kurpark oder mit dem Fahrrad entlang der Ilmenau mit meiner Frau auf einer Tour unterwegs. Im beruflichen Alltag sitze ich dagegen oft lange Zeit im Büro mit dem Bildschirm in der Nähe oder in Meetings. Das ist natürlich nicht so gesundheitsförderlich. Lesen tue ich auch sehr gerne, leider auch eine sitzende Beschäftigung, aber die Lektüre gibt mir reichlich Anregungen für mein geistiges Leben und sorgt für einen Ausgleich zu den immer noch interessanten vielfältigen beruflichen Herausforderungen. Mit meiner Ernährung tue ich auch etwas für meine Gesundheit. Ich bin Vegetarier. Ich esse zwar nicht so viel Gemüse wie ich eigentlich sollte, aber dafür rauche und trinke ich ja auch nicht.”  

 

Da haben wir ja schon einen ersten Einblick in Ihr Leben erhaltenWir würden gerne mit Ihrem beruflichen Lebensweg fortfahrenUns würde sehr interessieren, was Sie persönlich motiviert hat, ihren Weg im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention einzuschlagen. Gab es da ein wegweisendes Ereignis oder haben Sie das schon immer als Wunsch in sich getragen?  

 

„Nein, als Wunsch in mir getragen nicht. Der Wunsch in mir war, mit mit psychischen Phänomenen zu beschäftigen. Das hat sich im Gymnasium in der Oberstufe herausgestellt. Das habe ich dann auch studiert und hatte im Studium dann auch einen klinisch psychologischen Schwerpunkt gewählt. Das konnte man damals noch gar nicht so richtig wählen, aber ich habe mich damit einfach selbst mehr beschäftigt. Nach dem Studium begann ich eine Therapieausbildung und arbeitete anschließend in einer Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien. Da die Beratung am Jugendamt angesiedelt war,habe ich viel mit Sozialarbeiter*innen zusammen gearbeitet, vor allem in der Adoptionsvermittlung und in der Auswahl und Betreuung von Pflegefamilien und Pflegekinder Ich spürte, dass ich diese zum Teil auch psychisch und psycho-sozial sehr belastenden Tätigkeit  nicht mein Leben lang machen wollte, sondern mich mehr mit Fragen der Vorbeugung, der Unterstützung von Familien in deren Alltagsgestaltung beschäftigen wollte. Zugleich entstand bei mir auch ein starkes wissenschaftliches Interesse in der Auseinandersetzung mit Fragen der beruflichen Praxis

 

Meine erste wissenschaftliche Publikation beschäftigte sich deshalb auch mit einem Projekt zur Sozialpädagogischen Familienhilfe. Durch diese Mitarbeit und durch andere Entwicklungen stieg auch mein Interesse, Menschen zu helfen gesund bleiben und dass sie sich entwickeln können. Da gab es die Ottawa-Charta noch nicht einmal, das war etwa 1978. Das war der Zugang zur Prävention und Gesundheitsförderung. Meine Habilitationsschrift habe ich dann  über ein bestimmtes Konzept der psychischen Gesundheit geschrieben. Und von dort war es dann für mich nicht mehr weit, mich zu fragen, wie ich psychische Gesundheit fördern kann. In diese Feld hinein gekommen bin ich, als ich eine Hochschulassistentenstelle an der Fakultät Erziehungswissenschaften an der Universität Göttingen im Institut für Pädagogische Psychologie annehmen konnte. Ab diesem Zeitpunkt begann es für mich mit der Gesundheitsförderunginsbesondere in der Lehrer*innen Bildung. 1986 hat die Ottawa-Charta mir dann einen weiteren wichtigen Impuls gegeben. Anfang der 1990er Jahre  kam dann die Gesundheitsfördernde Schule hinzu. An dieser Entwicklung, die bis heute anhält, war ich von Anfang an in Deutschland und auf europäischer Ebene immer mit dabei war.

 

Das heißt also, Sie hatten entscheidenden Wendepunkte in ihrem beruflichen Werdegang. Gibt es denn vielleicht auch Menschen, die Sie auf diesem Weg unterstützt und bestärkt haben?
 

„Ja. Vor der Phase der Gesundheitsförderung hatte ich mich für das Thema der Gesundheitserziehung interessiert und hattmit dem Sozialpädagogen Prof. Dr. Hans Günther Homfeldt einen guten Kollegen in Flensburg gefunden. Er war lange Zeit sehr bedeutend für mich. Ich habe ihm einen Brief geschrieben und mein Interesse an Fragen der Gesundheitserziehung bekundet, wie sie in Flensburg an der Hochschule entwickelt worden war. Er hat positiv reagiert, geantwortet und eine informative Broschüre mitgesendet, die mich inspiriert hatte. Er hat mich zudem auch ein wenig kommunikativ begleitet und war auch interessiert an meiner Habilitation.  Nachdem ich meine Habilitation  begonnen hatte, wollte ich über Selbstverwirklichung als Aspekt der psychischen Gesundheit schreiben. Dies hatte ich bei meinen Recherchen ader Universität Bielefeld entdeckt. Prof. Dr. Oskar Lockowandt hatte sich zudem mit sehr ähnlichen Fragen schon viele Jahre beschäftigt.  Mit ihm bin ich bis zu seinem Tod sehr viele Jahre sehr eng verbunden gewesen und habe einen sehr gewinnen wissenschaftlichen Austausch gestanden, der sich mit der Zeit auch auf Themen meiner eigenen Lebensführung ausgedehnt hatte und auch hier sehr fruchtbar für mich war.  Ich hatte immer auch den Eindruck, dass ihm der Kontakt mit mir als jüngerem Wissenschaftler auch Freude bereitet hatte. Das waren für mich wirklich bewegende Begegnungen, die mich sehr geprägt haben.

Berufliche Schwerpunkte

Sie sind heute nun auch Leiter des Studienganges „Master of Public Health“ und auch Dozierender. Was geben Sie Ihren Studierenden mit auf den Weg?  

 

“Gesundheitsförderung hat mit Menschen zu tun. Wir wollen Ihnen helfen,  ihr Wohlbefinden zu entwickeln und zu erhalten, ihre Umwelt gesundheitsförderlich zu gestalten, sich in gesellschaftliche Veränderungen im Namen der Gesundheit einzumischen und den Mut zum Denken zu haben, kreativ zu sein und eigene Wege der Gesundheit zu gehen. Studierende der Gesundheitsförderung tragen nachher beruflich Verantwortung für dass, was sie tun.  Sie  intervenieren in Lebenswelten, in die Lebensweisen von Menschen. Sie verändern auch Umwelten, z.B. in der kommunalen Gesundheitsförderung  oder in der Gestaltung gesundheitsfördernder oder guter gesunder Schulen. Das alles sind verantwortungsvolle Tätigkeiten, über die die Gesundheitsförderer*innen sich oder anderen gegenüber Rechenschaft ablegen müssen.“  

 

Inwiefern profitieren Sie vom Austausch mit den Studierenden?

 

“Pädagogen*innen würden sagen, das ist eine Co-Konstruktion. Ich gehe gemeinsam mit ihnen an ein Thema heran,  es entwickelt sich gemeinsam. Das ist aber kein Selbstläufer. Manchmal läuft das gut und ist eine erfüllende Veranstaltung und manchmal wähle leider den falschen Einstieg oder das falsche Thema. Es ist eben immer ein Wagnis. Ich kann das nicht erzwingen. Ich versuche immer mein bestes.” 

 

Würden Sie auch sagen, dass in diesem gegenseitigen Respekt und Austausch die größten Herausforderungen in Ihrem Arbeitsalltag liegen?

 

„Nicht so ganz, da mein Alltag sehr vielschichtig ist. Beispielsweise Anträge zu schreiben, Menschen bzw. Einrichtungen von Projektideen überzeugen zu müssen, Vertragsgestaltungen, juristische Einwände und vieles mehr. Das ist eine große Herausforderung, da auch das Leben meines Instituts davon abhängig ist. Ich muss Drittmittel einwerbendamit ich das Institut betreiben und Mitarbeiter*inne beschäftigen kann. Das ist nicht immer einfach. Das  erlebe ich schon als große Herausforderung.” 

 

Jetzt sind Sie etwas auf die Kehrseite unseres Bereiches eingegangen. Wir würden gerne noch ein wenig mehr über Ihre Tätigkeit im Bereich Kita erfahren. Hier machen Sie sich besonders im Bereich der psychischen Gesundheit von Kindern stark. Warum sehen Sie hier so einen großen Handlungsbedarf? 

 

„Tatsächlich sind Kita und Schule letztendlich für die Kinder da. Aber darüber steht ein Überbau, der ermöglicht, dass Kinder sich gut und gesund entwickeln können. Gesundheit im Kindesalter trägt zu einem längeren, erfüllteren Leben beiWichtig sind hier vor allem auch die Kontexte, in denen die Kinder und dann die Jugendlichen  aufwachsen. Die Qualität der Einrichtung muss gewährleistet sein. Dazu zählen gesunde Ernährung, gute Sitzgelegenheiten, gute Luft, Licht, Erzieher*innen und Lehrkräfte, die angemessen fördern, damit jedes Kind und jede*r Jugendliche eine angemessene Unterstützung erfahren kann.”

 

Ein zentrales Thema Ihrer Arbeit ist die Integration eines Gesundheitsmanagements auf Organisationsebene. Dabei soll Gesundheit als ein „Treiber“ der Bildungs-, Erziehungs– und Betreuungsqualität der Kita dienen. Könnten Sie dies noch einmal näher ausführen? 

 

„Kita und Schule haben die Aufgabe der Bildung , Erziehung und Betreuung der Kinder bzw. der Schüler*innen. Gesundheit ist ein Motor für einen gelungene Entwicklung. Gesundheit ist somit ein intermediäres Ziel – also eine Ressource. Um diese Voraussetzung zu schaffen, müssen viele Akteure zusammen arbeiten. Zum Beispiel, dass der Träger der Kita einsieht, dass Gesundheit ein wichtiger Faktor für Bildung ist. Das beinhaltet auch die entsprechenden Fachkenntnisse des Trägers. Es ist ein vielschichtiges Geflecht von Akteuren. Diese Dinge sind Inhalt von solchen Trainingsmaßnahmen. Darüber haben wir in den kommenden vier Jahren ein Projekt und wollen dazu auch ein ganzes Programm entwickeln.”

 

Sie haben in diesem Zusammenhang auch den Begriff Gamification benutzt. Was möchten Sie durch Gamification bewirken und wie können Sie das im Schulalltag umsetzen? 

 

“Wir haben dgerade ein Projekt, in dem es darum geht, eine Anwendung ins Deutsche zu übertragen und im Schulalltag umzusetzen. Gamification heißt ja eigentlich, dass ich etwas, das eigentlich kein Spiel ist, sondern einen ernsten Zusammenhang beinhaltet, spielerisch vermitteln möchte. Zum Beispiel möchte ich Gesundheit fördern. Das kann eine ganz trockene Angelegenheit sein, z. B. in Form eines Vortrags. Und da bin ich mir sicher, dass die meisten das Zuhause dann nicht umsetzen werden. Wenn ich aber andere Elemente einbringe und den Vortrag lebendig gestalte, bin ich mir sicherdass ein paar Leute dabei bleiben, weil sie das interessant finden. Gamification beinhaltet die Aufladung von Intervention mit spielerischen Elementen.  

 

Wir wissen ja, dass wir viele Menschen meist gar nicht erreichen mit den Maßnahmen der  Gesundheitsförderung. Wir sind oft mittelschichtorientiert, kommen vielleicht auch als Schlaumeier“ daher und erzeugen nicht den gewünschten Effekt. Gamification könnte da ein Zugang sein. “

 

Das heißt, Sie sehen Gamification auch als Chance bei Erwachsenen?  

 
“Ja, auf jeden Fall. Die Forschung zeigt auch, dass ältere Leute ebenfalls spielen. Ich weiß nur nicht, wie das über die Schichten verteilt ist. Ich könnte mir  vorstellen, dass es da Unterschiede gibt. Auch zwischen Männern und Frauen. Deshalb ist es wichtig, dieses Feld zu untersuchen und Projekterfahrungen zu sammeln.”

 

Gamification steht auch in Verbindung mit DigitalisierungMomentan hat die aktuelle Corona Pandemie auch Homeschooling oder Distance Learning mit sich gebracht. Sehen Sie hier die Möglichkeit, durch die Digitalisierung der Lehre Gesundheitsförderung besser implementieren zu können?  

 

Die Digitalisierung der Lehre wird ganz sicher der Gesundheitsförderung neue Möglichkeiten als Themenfeld des Studiums eröffnen, weil auch Gesundheitsförderung als Intervention sich  dieser neue Medien bedient. Digital Health Promotion ist ja hier das passende Schlagwort. Was ich aber auch weiß, ist, dass die digitalen Zugänge und Tools noch viel einfacher in der Bedienung werden müssen, dies sowohl in der Lehre als auch dann in der Praxi, um sich durchsetzen zu können.” 

 

Also das heißt, die Einfachheit wäre ein Wunsch an die zukünftige Entwicklung. Auf welche Entwicklungen der Zukunft hoffen Sie noch?

 

“Eigentlich hoffe ich auf einen Gegentrend. Denn die Dinge sind manchmalzu einfach. Man denkt, man könne Verhalten einfach so verändern. Aber das ist nicht nachhaltig, das hält nicht lange vor. da  andere Bedingungen, die man nicht berücksichtigt hat oder in ihrer nachhaltigen Wirkung unterschätzt hatdem entgegenwirken.Diese führen dann dazu, dass die Verhaltensänderungen  bei den Menschen wieder zusammenklappen. Man braucht deshalb eigentlich einen systematischen Ansatz, damit alle verschiedenen Einflussfaktoren berücksichtigt werden könnenDas führt aber schnell zur Überforderung. Aber ohne eine gewisse Komplexität geht es eben nicht. Wir müssen die Verhältnisse berücksichtigen, das Verhalten in den Verhältnissen und deren Zusammenhänge. Das fällt uns nicht immer leicht. Wir tendieren ja auch dazu, Menschen für ihr Verhalten verantwortlich zu machen. „Du isst zu viel, nimm doch ab.“  Wir berücksichtigen gar nicht den Kontext. Für uns selbst haben wir immer tausend Entschuldigungen. Aber man macht andere dafür verantwortlich, dass sie sich nicht entsprechend verhalten.” 
 

Jetzt sind wir tief in den Inhalt ihrer Arbeit eingestiegen. Nun möchten wir noch auf Ihre persönlichen Erfolge zu sprechen kommen. Gibt es da etwas, was für sie besonders bedeutend gewesen ist? 

 

“Ich habe für die Bertelsmann-Stiftung sechs Jahre lang ein großes Projekt gemacht, bei dem es um Gesundheitsförderung in der Schule gingIch konnte über 40 nationale Organisationen einbindenIch hatte die Leitung, konnte aber einen Kreis von Expert*innen um mich herum versammeln. Gemeinsam haben wir dann ein Programm für eine gute gesunde Schule entwickelt. Und drum herum waren die anderen Organisationen, die vermutlich auch vom Renommee der Stiftung angezogen wurden und mitmachen wollten. Es war eine tolle und bewegende Zeit. Ich konnte viele Kontakte zu bedeutenden und interessanten Menschen knüpfen. Mit einigen bin ich immer noch verbunden. Das war auf einer anderen Ebene der beruflichen Tätigkeit ein wichtiger Schritt in meiner Entwicklung.” 

Persönliche Erfolge & Visionen

Jetzt sind wir tief in den Inhalt ihrer Arbeit eingestiegen. Nun möchten wir noch auf Ihre persönlichen Erfolge zu sprechen kommen. Gibt es da etwas, was für sie besonders bedeutend gewesen ist?


“Ich habe für die Bertelsmann-Stiftung sechs Jahre lang ein großes Projekt gemacht, bei dem es um Gesundheitsförderung in der Schule gingIch konnte über 40 nationale Organisationen einbindenIch hatte die Leitung, konnte aber einen Kreis von Expert*innen um mich herum versammeln. Gemeinsam haben wir dann ein Programm für eine gute gesunde Schule entwickelt. Und drum herum waren die anderen Organisationen, die vermutlich auch vom Renommee der Stiftung angezogen wurden und mitmachen wollten. Es war eine tolle und bewegende Zeit.Ich konnte viele Kontakte zu bedeutenden und interessanten Menschen knüpfen. Mit einigen bin ich immer noch verbunden. Das war auf einer anderen Ebene der beruflichen Tätigkeitein wichtiger Schritt in meiner Entwicklung.”

 

Haben Sie Visionen für die Zukunft? Etwas, was Sie unbedingt noch erreichen möchten?


“Ich bin ja im Leben schon weit fortgeschritten in meinem beruflichen Werdegang. Nach meiner Pensionierung bin ich Gastwissenschaftler an der Universität. Ich habe den Wunsch, die Themen Kita und psychische Gesundheit voranzubringen.”

 

Was würden Sie uns als Absolvent*innen der Gesundheitsförderung auf den Weg geben?  

 

“Selbständig denken. Nicht andere denken lassen und denen dann auch noch folgen. Manchmal ist man träge und lässt lieber andere für sich denken, aber das sollte keine Grundhaltung sein. Eher Dinge machen, die man selbst gedacht hat und eigene Erfahrungen damit machen.  Und dann natürlich auch darüber reflektieren.” 
 

Persönliches

Wohnort: Lüneberg

Hobbys: Schwimmen, spazieren, Fahrrad fahren, lesen 

Essenstyp: Vegetarier

Zum nachlesen:

Der gesundheitspsychologisch interessierte Leser findet in diesem Buch einen umfassenden Überblick über Begriffe, Forschungstraditionen und Theorien zur Psychologie der Selbstverwirklichung.

 

Ein Buch für alle, die eine kompakte Einführung in die »Wissenschaft des Erlebens und Verhaltens« suchen – vom Studierenden bis zum interessierten Laien.

 

 

Der Band erweitert den Zusammenhang von Gesundheit und Schule um den Aspekt der Qualität von Bildung und Erziehung als Auftrag der Schule.

 

 

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